Hilfe ich stinke: Mundgeruch



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Mundgeruch ist sehr verbreitet und noch mehr gefürchtet.

Da man selbst kaum riecht, ob man Mundgeruch verströmt, und die Mitmenschen sich dazu nur selten äussern, ist befürchteter Mundgeruch meistens mit viel Unsicherheit verbunden.

Ursachen

In den meisten Fällen entsteht der Mundgeruch direkt im Mund, durch Zahnfleischentzündungen, Karies oder sich zersetzende Speisereste.

Seltener steigt der unangenehme Geruch vom Magen auf, obwohl diese Variante im Volksbewusstsein irrtümlicherweise als häufigste Ursache gilt.

Ernährung und Konsumgewohnheiten

Auch über die Lunge kann es zu Mundgeruch kommen, beispielsweise nach Knoblauchgenuss, wenn die Schwefelstoffe des Knoblauchs über die Atemluft ausgeschieden werden.

Einen besonders charakteristischen Mundgeruch kann Kaffee bewirken. Zu diesem speziellen Kaffee-Mundgeruch kommt es weder bei jedem Kaffeetrinker noch bei jeder Kaffeesorte. Es hilft also manchmal, wenn man die Kaffeesorte wechselt.

Auch wenn man gar nichts isst oder eine strenge Diät hält, kann es zu Mundgeruch kommen. Dieser Mundgeruch entsteht durch die veränderte Stoffwechselsituation. Er riecht meistens fruchtig oder nach faulen Äpfeln. Dieser Mundgeruch verschwindet von selbst, wenn man wieder normal isst.

Ein häufiger Verursacher von Mundgeruch ist auch das Rauchen. Regelmässige Raucher riechen aus dem Mund fast immer nach abgestandenem Rauch, ausser direkt nach dem Zähneputzen. Gegen diesen Geruch hilft dauerhaft nur die Rauchentwöhnung.

Fehler bei der Mundhygiene

Auch wenn Zähneputzen heutzutage als selbstverständliche Pflegemassnahme gilt, reicht die Mundhygiene bei manchen Menschen nicht aus, um Mundgeruch zu verhindern.

Selbst kleine Speisereste, die in Zahnzwischenräumen oder Zahnfleischtaschen verbleiben, können beim Zerfall stark stinken und dadurch Mundgeruch bewirken.

Beim Zähneputzen muss die Technik und die Dauer (3 Minuten) stimmen. Ausserdem sollte man die Zähne mindestens zwei bis drei Mal täglich putzen.

Selbst dieses gründliche Zähneputzen reicht oft nicht aus, um alle Speisereste zwischen den Zähnen vollständig zu entfernen.

Ergänzend braucht man daher Zahnseide, Mundduschen oder andere Spezial-Reinigungsgeräte.

Auch Mundspülungen können manchmal notwendig sein, um Zahnfleischentzündungen oder Mundgeruch zu verhindern.

Wenn man eine Zahnspange oder Prothese trägt, muss auch diese regelmässig gründlich gereinigt werden.

Krankheiten im Mundraum

Entzündungen im Mundraum gehören zu den häufigsten Ursachen für Mundgeruch.

Das reicht von der einfachen Zahnfleischentzündung bis zu eitrigen Prozessen im Kiefer.

Folgende Krankheiten des Mundraums können Mundgeruch verursachen:

  • Stomatitis aphtosa (Mundfäule)
  • Paradontitis
  • Gingivitis (Zahnfleischentzündung)
  • Defekte Zahnfüllungen
  • Karies
  • Wurzelvereiterung
  • Kiefernhöhlenentzündung
  • Mundhöhlenabszess
  • Mundhöhlenkrebs
  • Entzündete Fremdkörper (z.B. Knochensplitter, Gräten)
In all diesen Fällen muss in erster Linie die Ursache herausgefunden und behandelt werden.

Krankheiten im Rachenraum

Krankheiten des Rachenraums können durch entzündliche Zerfallsprozesse und Eiterbildung Mundgeruch hervorrufen.

Folgende Erkrankungen des Rachenraums gehen häufig mit Mundgeruch einher:

  • Mandelentzündung
  • Chronische Mandelvereiterung
  • Scharlach
  • Pfeiffersches Drüsenfieber
  • Diphtherie
  • Plaut-Vincent-Angina
  • Nebenhöhlenentzündung
Selbstverständlich steht auch bei diesen Krankheiten die Behandlung der Grunderkrankung im Vordergrund. Der Mundgeruch wird infolgedessen von selbst verschwinden, wenn nicht noch andere Ursachen für Mundgeruch bestehen.

Krankheiten im Verdauungskanal

Obwohl Krankheiten des Verdauungssystems nicht die häufigste Ursache für Mundgeruch sind, können sie dennoch Mundgeruch hervorrufen.

Folgende Krankheiten äussern sich häufig unter anderem durch Mundgeruch:

  • Magenschleimhautentzündung
  • Magengeschwür
  • Magenkrebs
  • Speiseröhrendivertikel mit Speiseresten
  • Achalasie (Speiseröhrenkrampf)
  • Fehlbesiedlung des Dünndarms Bakterien
Damit der mit diesen Krankheiten verbundene Mundgeruch verschwindet, muss man die Grunderkrankung behandeln.

Weitere Erkrankungen

Einige weitere Erkrankungen können Mundgeruch hervorrufen:
  • Bronchitis
  • Bronchiektasien
  • Lungenkrebs
  • Leberversagen
  • Nierenversagen
  • Diabetisches Koma
Siehe dazu auch: Krankheiten, die unangeneme Gerüche hervorrufen.

Halitophobie

In mindestens 10% aller Fälle, bei denen jemand befürchtet Mundgeruch zu verströmen, besteht überhaupt kein Mundgeruch.

Bei diesen Fällen handelt es sich um die sogenannte Halitophobie.

Wenn die Betroffenen für normale Argumente und Beteuerungen nicht mehr zugänglich sind, kann eine Psychotherapie erforderlich sein.

Behandlung

Zur Behandlung von Mundgeruch sollte immer in erster Linie die Ursache behandelt werden.

Ausserdem sollte man auf eine sorgfältige Mundhygiene achten.

Ergänzend kann man Behandlungsmethoden aus der Naturheilkunde einsetzen.

Naturheilkundliche Behandlung:

Ätherische Öle:

Ätherische Öle können in der Duftlampe, in Einreibungen, Salben oder Dampfbädern eingesetzt werden.

Details zur Anwendung der ätherischen Öle finden Sie bei unserem Partnerprojekt

Wichtige Heilpflanzen:

Schüssler-Salze:

Die normale Anwendung der Schüssler-Salze ist: 3 bis 6 mal täglich 1 bis 2 Tabletten.
Bei mehreren Mitteln nimmt man: 3 bis 6 mal täglich 1 Tablette je Mittel.

In akuten Fällen kann man alle 5 Minuten eine Tablette nehmen und allmächlich auf 1 Tablette je Stunde verlängern. Diese häufige Einnahme sollte man maximal einen Tag lang durchführen und anschliessend zur normalen Dosis übergehen.

Bei hochdosierter Einnahme kann man jede Minute eine Tablette einnehmen oder insgesamt bis zu 100 Stück am Tag.

Mehr Informationen zur Anwendung der Schüsslersalze finden Sie bei unserem Partnerprojekt unter:

Homöopathie:

Bei selbst ausgewählten homöopathischen Mitteln eignen sich die Potenzen D6 und D12.

Davon nimmt man dreimal täglich 10 bis 20 Tropfen ein.

Mehr Informationen über die Anwendung von homöopathischen Mitteln finden Sie bei unserem Partnerprojekt unter:




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