Körpergeruch - Deo



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Nur wenige Menschen kommen heutzutage in den den Industrieländern ohne Deo aus.

Die sozialen Erwartungen an Geruchsarmut sind sehr hoch und die meisten Menschen riechen unbehandelt deutlich stärker als dem sozialen Massstab entspricht.

Manche Menschen schwitzen nur wenig und riechen auch kaum. Sie brauchen kein Deo - es reicht völlig, wenn sie sich regelmässig waschen.

Diese Menschen sind jedoch in der Minderheit. Die meisten anderen riechen trotz regelmässiger Waschungen stärker als toleriert wird.

Um diesen Geruch zu verhindern oder zumindest zu lindern gibt es heutzutage Deos, offiziell "Deodorant" genannt.

Sanfte Deos zur Geruchsminderung

Direkt beim Schwitzen riecht der Schweiss meistens noch nicht unangenehm, ausser bei starker emotionaler Anspannung (siehe Körpergeruch durch Emotionen).

Erst durch die Zersetzung des Schweisses durch Bakterien beginnt er zu stinken.

Diese Tatsache machen sich die sanften Deos zunutze.

Sanfte Deos wirken gegen die Bakterien und verringern so den Schweissgeruch.

Die Bakterien werden dabei nicht abgetötet, sondern nur verringert.

Als Wirkstoffe kommen hierbei je nach Deosorte beispielsweise folgende Substanzen zum Einsatz:

  • Ätherische Öle, z.B. Salbei, Lavendel
  • Alkohol
  • Farnesol, ein pflanzlicher Wirkstoff
  • Natron
  • Zitronensäure
Da die Wirkungsweise solcher Deos eher sanft ist, haben sie keine absolut sichere 24-Stunden-Wirkung, wie von Deos häufig erwartet wird.

Wer stark schwitzt und zu Körpergeruch neigt, muss sich mit solchen Deos gegebenenfalls mehrmals am Tag behandeln, um sozialverträglich gering zu riechen.

Der Vorteil der sanften Deos ist, dass sie meistens hautfreundlich sind und gut vertragen werden.

Starke Deos zur Schweissverhinderung = Antitranspirantien

Da die gesellschaftliche Erwartung zu völliger Freiheit von körpereigenen Gerüchen tendiert, sind auch Deos sehr beliebt, die dafür sorgen, dass man den ganzen Tag über nach nichts riecht, ausser nach künstlichen Parfümdüften.

Diese Geruchsfreiheit kann von Deos bewirkt werden, die die Schweissbildung in den behandelten Bereichen unterbinden.

Solche Deos nennt man auch "Antitranspirantien", weil sie das "Transpirieren", das Schwitzen bekämpfen.

Die Wirkung solcher Antitranspirantien basiert meistens auf Aluminiumsalzen.

Aluminiumsalze sind jedoch eher hautunfreundlich und können unangenehme Nebenwirkungen haben.

Durch die Unterdrückung der Schweissbildung können die Schweissdrüsen verstopfen und sich entzünden.

Es kann auch zu allergieähnlichen Hautreizungen im Bereich der Deoanwendung kommen.

Auch Hautpilze können auftreten, weil der Säureschutzmantel mit seinen gesundheitswichtigen Bakterien zerstört wird.

Ob die regelmässige, langjährige Anwendung von Aluminiumsalzen in Deos die Entstehung von Alzheimer begünstigen kann, ist bislang nicht hinreichend geklärt.

Daher hängt die Entscheidung für ein Deo mit Aluminiumsalzen bislang vorwiegend davon ab, ob man glaubt, die garantierte 24-Stunden-Geruchsfreiheit zu brauchen und ob man es auf der Haut verträgt.

Ökologisch orientierte Menschen werden darüberhinaus häufig aus weltanschaulichen Gründen auf Aluminium-haltige Deos verzichten.



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