Hilfe ich stinke: Intimgeruch



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Schon der gewöhnliche Körpergeruch ist den Betroffenen meist peinlich, aber Intimgeruch ist geradezu ein Tabu und daher mit besonders viel Scham verbunden.

Daher wissen viele Menschen auch nicht, wieviel und welche Pflege im Intimbereich normal ist und woher die Gerüche kommen.

Bei dieser Unwissenheit bleibt es oft, denn man traut sich nicht, jemanden zu fragen.

Ursachen

Intimgeruch kann ganz unterschiedliche Ursachen haben und auch sehr unterschiedlich riechen.

Bei der Behandlung sollte man unbedingt die Ursache berücksichtigen, weshalb man zuerst die Ursache für den persönlichen Intimgeruch herausfinden sollte.

Hygiene

Da der Intimbereich mit so viel Scham verbunden ist, wird auch die Pflege des Intimbereiches manchmal vernachlässigt, weil man sich geniert, mit dieser Tabuzone überhaupt in Berührung zu kommen.

Es ist wichtig, dass man sich täglich im Intimbereich wäscht. Das kann einfach im Rahmen des Duschens geschehen oder man wäscht sich zusätzlich noch unabhängig vom Duschen.

Männer sollten darauf achten, beim Waschen auch die Vorhaut zurückzuziehen und eventuelles Smegma wegzuwaschen.

Frauen sollten auch in den Falten waschen. Scheidenspülungen sollte man als Frau hingegen nicht durchführen, weil diese die Schleimhäute zu sehr belasten.

Ein extra Reinigungsmittel sollte man besser nicht verwenden, um den Säureschutzmantel zu erhalten. Reines Wasser reicht normalerweise aus.

Als Bekleidung eignet sich am besten Baumwollwäsche, die täglich gewechselt wird. Die Unterwäsche sollte man 60° bis 95°C heiss waschen.

Zu enge Hosen können die Schleimhäute reizen und dadurch die Entstehung von Intimgeruch fördern.

Infektionen

Eine häufige Ursache für starken fischartigen Intimgeruch bei Frauen können Infektionen der Scheidenschleimhaut sein. Dabei tritt ausser dem Geruch häufig auch Ausfluss auf, es kann aber auch allein beim Geruch bleiben.

Daher sollte man bei starkem Intimgeruch, der trotz ausreichender Hygiene auftritt, unbedingt den Frauenarzt aufsuchen, der die Ursache diagnostizieren kann.

Falls es sich um eine Infektion handelt, muss diese so behandelt werden, wie vom Frauenarzt verschrieben.

Meist sind spezielle Antibiotika notwendig, um eine Scheideninfektion erfolgreich zu behandeln.

Falls Männer von diesem Problem betroffen sind, sollten sie zum Urologen gehen, der der Facharzt für diese Art von Männerkrankheiten ist.

Hormonelle Umstellungen

In Phasen hormoneller Schwankungen, wie beispielsweise in der Pubertät und in den Wechseljahren kann es auch zu verstärkter Geruchsbildung im Intimbereich kommen.

In diesen Zeiten ist sorgfältige Hygiene daher besonders wichtig, jedoch ohne die Hygienemassnahmen zu übertreiben.

Zur sanften Harmonisierung des hormonellen Gleichgewichtes eignen sich pflanzliche Mittel, entweder als Kräutertee oder als Fertigpräparat.

Folgende Heilpflanzen stärken das hormonelle Gleichgewicht bei Frauen:

Menstruation

Während der Periodenblutung kommt es besonders häufig zu Intimgeruch.

Sobald das Menstruationsblut den Körper verlässt, beginnt es, sich zu zersetzen und zu riechen.

Bei der Verwendung von Damenbinden tritt dieses Problem verstärkt auf, weil das Blut dadurch an die Luft gelangt.

Weniger problematisch ist die Verwendung von Tampons, denn das Blut hat keinen Luftkontakt, solange mitsamt Tampon im Körper verbleibt.

Aber auch bei der Verwendung von Tampons ist es wichtig, diese regelmässig zu wechseln, um Geruchsbildung zu verhindern. Ausserdem kann es bei zu langer Verweildauer der Tampons im Körper zu gefährlichen Infektionen kommen.

Mindestens alle acht Stunden sollte ein Tampon ausgewechselt werden, bei starker Blutung werden deutlich häufigere Wechsel nötig sein.

Ausserdem ist Hygiene im Intimbereich während der Monatsblutung besonders wichtig, auch wenn man eventuell gerade dann mit dieser Tabuzone möglichst wenig zu tun haben will.

Achtung! Keine Intimsprays verwenden

Auch wenn diverse Mittel zur speziellen Intimreinigung und Desodorierung im Handel angeboten werden, sollte man auch die Verwendung solcher Mittel unbedingt verzichten.

Häufig verschlimmern sie das Problem nur.

Einerseits können sie das Geruchsproblem verstärken, weil sie die Schleimhäute reizen und andererseits können sie aus dem gleichen Grund sogar die Entstehung von Entzündungen begünstigen.


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